Switch to standard view 
  Sybase logo
 
 
 



Customer Success Story

Johnson & Johnson
Medical Devices & Diagnostics

Papierlose Geschäftsprozesse im Bereich Medical Devices & Diagnostics

Über das Unternehmen
Johnson & Johnson beschäftigt in der Schweiz an fünf Standorten rund 3.000 Mitarbeitende. Mit den Produkten von DePuy gehört Johnson & Johnson Medical zu den traditionsreichsten und marktführenden Unternehmen der endoprothetischen
Versorgung auf den Gebieten der Orthopädie, Chirurgie und Traumatologie - mit Produktion in der Schweiz.

Anforderung
Damit den nachfolgenden Bedingungen Rechnung getragen werden kann, ist es für Johnson & Johnson AG elementar mit der Zeit zu gehen und laufend hochstehende Lösungen einzusetzen, damit die Geschäftsabläufe laufend optimiert und kundengerecht gestaltet werden können.

Produkte sind stark regulatorischen Bedingungen unterworfen
Lebenszyklen sind stark schwankend
Eine Handvoll qualitativ hochstehender Mitbewerber
Relativ hohe Kundenbindung
Keine Exklusivität bei den Kunden
Credo Johnson & Johnson

Die Lösung
Mehrwert in Form von Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Fehlerlosigkeit wird durch eine komplett elektronisch abgebildete Lieferkette geschaffen. Mit Hilfe der Information Anywhere Suite von Sybase iAnywhere, die in die mobilen Lösungen von swiss1moble integriert ist, werden die mobilen Abläufe nahtlos und drahtlos mit der Unternehmenssoftware ERP von Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics verbunden.

Ergebnisse
Neben erheblichen Umsatzsteigerungen sind auch nicht messbare Ergebnisse zu nennen, wie positive Effekte durch Zeitersparnis, Kundenbindung und Fehlervermeidung.

Branche
Health Care / Med Tech

Systemkonfiguration
ERP-System und Auftragsbearbeitung auf Basis von JDEdwards World
Mobile Industrie-Handhelds „MC 70“ von Symbol auf Basis von Windows Mobile 5 in Logistik und Außendienst
Mobile Industrie-Handhelds „MC 3090-S“ von Symbol mit Windows CE 5.0 in der Logistik
Stationäre PCs in der Auftragserfassung und Logistik auf Windows Basis
Server: Dell und Cisco auf Windows-Basis
im drahtlosen Bereich WLAN wird über 802.11b/g und im Bereich WAN über GPRS/EDGE gearbeitet

Papierlos von Anfang bis Ende
Johnson & Johnson zeigt, dass sich unternehmerische Tradition und moderne Geschäftstechniken nicht unbedingt widersprechen müssen: die Sparte Medical Devices & Diagnostics gestaltet seinen kompletten Geschäftsprozess papierlos und setzt dabei auf Softwarelösungen von swiss1mobile. Johnson & Johnson beschäftigt in der Schweiz an fünf Standorten rund 3.000 Mitarbeitende. Mit den Produkten von DePuy gehört Johnson & Johnson Medical zu den traditionsreichsten und marktführenden Unternehmen der endoprothetischen Versorgung auf den Gebieten der Orthopädie, Chirurgie und Traumatologie - mit Produktion in der Schweiz.

Die Schweizer Medizinsparte von Johnson & Johnson hält Katheder, Stens, Hüft- und Kniegelenke in rund 150 eigenen, regional verteilten Lagern auf Abruf bereit. In den Krankenhäusern wird nur das nötigste gelagert. Vertriebsmitarbeiter kümmern sich um die optimale Versorgung der Hospitäler vor Ort. Dazu sind sie mit Industrie- Handhelds ausgerüstet, welche über die Lösungen easy1sales und easy1solution von Sybase iAnywhere Partner swiss1mobile an die Bestands- und mobile Außendienst-Anwendungen von Johnson & Johnson angebunden sind.

Die mobilen Lösungen von swiss1mobile integrieren Komponenten der Information Anywhere Suite von Sybase iAnywhere. Die Komponente OneBridge Mobile Data Suite mobilisiert Unternehmensanwendungen, wie ERP- und CRM-Systeme. Der Datenabgleich zwischen mobilen Anwendungen und den Datenbanken im Backend kann in Echtzeit erfolgen und ist stets sicher verschlüsselt. Applikationsentwickler müssen sich nicht länger mit Dingen, wie der Netzwerkinfrastruktur, der Art und Weise des Datenabgleichs, der Schnittstellenprogrammierung zu Unternehmensanwendungen oder der Verteilung und Administration von Applikationen herum schlagen. OneBridge Mobile Data Suite unterstützt eine Vielzahl von Geräten und Betriebssystemen im Frontend, wie Windows Mobile und CE basierte Handhelds und Smartphones, Blackberrys sowie Palm OS und Symbian basierte Endgeräte; sowie eine Vielzahl von Datenbanksystemen im Backend. Dazu zählen auch alle Datenbanken, die via ActiveX Data Object (ADO) zugänglich sind.

Kundenbindung durch Mehrwert
Da medizinische Produkte allerhöchsten Qualitätskriterien genügen müssen, ist die Fertigung, Beschaffung und zeitnahe Verfügbarkeit sehr anspruchsvoll. Die Konzentration der Spitäler mit der verbundenen Fokussierung auf die Kernkompetenz ist in vollem Gange. Johnson & Johnson hat es geschafft, sich trotz dieser herausfordernden Bedingungen am Markt zu behaupten. Das Erfolgsrezept ist denkbar einfach: Kundenbindung durch Mehrwert. Mehrwert schafft die Medizinsparte von Johnson & Johnson durch die selbst organisierte und damit für die Krankenhäuser kostenlose Lagerhaltung (garantierte Lieferbereitschaft durch das Kanban-Prinzip). Vertriebsmitarbeiter vor Ort erfassen außerdem in regelmäßigen Zeitabständen oder bei Bedarf die Produktbestände in den Krankenhäusern und ordern entsprechend im Regionallager nach. Die Vertriebsmitarbeiter sind dazu mit mobilen Industrie-Handhelds „MC 70“ von Symbol ausgerüstet. Die Windows Mobile 5 basierten PDAs verfügen über einen Scanner, über den die Produkte per 2D-Code eingelesen werden. Auf den Handhelds befindet sich eine mobile SQL-Datenbank, die relevanten Daten aus der Unternehmenssoftware ERP von Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics abbildet. Über GPRS oder EDGE und mit Hilfe der Sybase iAnywhere-basierten Lösung von swiss1mobile werden die erfassten Daten regelmäßig mit dem Bestand im zentralen ERP-System J.D. Edwards/Oracle im Backend abgeglichen. Buchungsaufträge werden ebenfalls aus der mobilen Anwendung heraus an die zentrale Unternehmenssoftware gesendet,im Lager umgehend verarbeitet und in den Versand gegeben. Auf dem Kurierweg ist das benötigte Implantat, medizinische Instrument oder das Verbandsmaterial spätestens am nächsten Tag im Krankenhaus. Der Mehrwert von Johnson & Johnson liegt damit auch in der Schnelligkeit und Genauigkeit des Systems: es wird keine Zeit durch das fehleranfällige und träge Erfassen der Aufträge auf Papier verschwendet. „Die komplette Lieferkette – von der Bedarfserfassung im Krankenhaus über die Verarbeitung in den Warenwirtschafts- und Dispositionssystemen bis hin zum Versand - ist elektronisch abgebildet“, freut sich Stefan Christen, Projektverantwortlicher bei swiss1mobile.

Mobile Working seit der ersten Stunde
Stefan Christen arbeitet bereits seit dem Jahr 2003 mit Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics zusammen, als Unternehmensmobilität noch in den Kinderschuhen steckte. Swiss1mobile setzte von Anfang an auf Technologie von Sybase iAnywhere. „Die Information Anywhere Suite ist einfach top.
Datenbankanbindung, Installation und Daten-Deployment sind denkbar einfach und die Lösung läuft stabil. Von Anfang an wurden wir gut von Sybase iAnywhere unterstützt und wollen auch weiterhin an der Partnerschaft festhalten“, so Christen.

Änderungen im ERP- und Auftragsbearbeitungssystem werden in easy1sales getrackt und in regelmäßigen Abständen über eine verschlüsselte Verbindung mit der mobilen Datenbank auf den Handhelds abgeglichen. Umgekehrt funktioniert der Prozess zwischen mobiler Anwendung und Datenbanksystemen im Backend. Information Anywhere Suite hält dabei die übertragenen Datenmengen gering, indem nur solche Daten gesendet werden, die auch tatsächlich verändert wurden.

Die Administration der Handhelds bei Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics erledigt swiss1mobile ebenfalls mit OneBridge. „Die Mitarbeiter von Johnson & Johnson merken davon nur so viel, als dass ihr Gerät immer auf dem aktuellsten Stand ist“, freut sich Stefan Christen. Einfache Mobile Device Management Aufgaben, wie die Synchronisation der Systemuhrzeit, Updates der Registry und das Durchsetzen von Passwörtern, lassen sich mit Hilfe der Konsole manuell oder über die Scripting Engine bei bestimmten Aktionen automatisiert ausführen.

Rotierende Sets im Bereich Orthopädie (Knie- und Hüftgelenke)
Der Weg in die Papierlosigkeit gestaltete sich für Johnson & Johnson in vier Schritten. Im ersten und zweiten Schritt wurden sämtliche Arbeitsprozesse in den Lagern mobilisiert. Dabei wurde die papierbasierte Erfassung und Abwicklung von Aufträgen digitalisiert und wird seitdem mit mobilen Handhelds „MC 70“ und „MC 3090“ von Symbol sowie zehn stationären Windows basierten Computer-Systemen abgewickelt, die mittels des swiss1mobile Mobilitätsservers und über WLAN an die zentralen Unternehmensdatenbanken angebunden sind. Im dritten Schritt wurden auch die Mitarbeiter im Außendienst mit mobilen Rechnern ausgestattet. Die bei Johnson & Johnson verwendeten Symbol-Handhelds arbeiten mit der Windows Mobile 5 Phone Edition von Microsoft. Sollte doch einmal ein Gerät defekt sein oder verloren gehen, sind die Daten mit OneBridge sicher: Synchronisation in kurzen Zeitabständen und Sicherheitsfunktionen sei Dank.

Der vierte Schritt in der Mobilisierungsstrategie von Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics wurde vor kurzem umgesetzt: die so genannten „Rotating Sets“ - mobile Operationssets, die verschiedene Ausführungen und Größen von Implantaten für Gelenkoperationen bereit stellen. Swiss1mobile schaffte dazu mit Hilfe der Information Anywhere Suite eine weitere Schnittstelle zum ERP-System von Johnson& Johnson Medical Devices & Diagnostics. Sobald in einem der angeschlossenen Krankenhäuser eine Operation ansteht – etwa der Austausch eines Knie- oder Hüftgelenks – wird telefonisch ein entsprechender Operationskoffer im nächsten Johnson & Johnson Lager geordert. In der Logistik wird ein Set aus verschiedenen Ausführungen und Größen des Implantats bereitgestellt und auf die Reise geschickt. Die versendeten Teile werden zuvor mit Hilfe mobiler Handhelds und Barcodes gescannt und über die swiss1mobile Lösung im ERP-System verbucht. Die Ärzte im Krankenhaus entnehmen das passende Implantat und senden den Koffer an Johnson & Johnson zurück. Zurück im Lager werden die nicht benötigten Implantate erneut gescannt und im ERP-System verbucht. Das fehlende Implantat und Instrument wird nach Auftragsabschluss automatisch als verkauft gebucht und in Rechnung gestellt.

Lösung von unschätzbarem Wert
Die mittlerweile vierte Ausbaustufe in der Mobilisierung von Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics wird Mitte des Jahres 2008 abgeschlossen sein. Jedes der mit den Ausbaustufen verbundenen Einzelprojekte war in rund einem halben Jahr umgesetzt, inkusive Test- und Live-Phase, und kostete 15 bis 20 Mann-Tage beim Kunden. „Nennenswerte Probleme gab es nie“, erinnert sich Stefan Christen.

Momentan arbeiten regelmäßig 10 Vertriebsmitarbeiter mit der mobilen Anbindung an die Unternehmensapplikationen. Hinzu kommen rund 15 Mitarbeiter in der Logistik. „Die mobilen Lösungen wurden dabei von Anfang an positiv aufgenommen“, erinnert sich Stefan Christen. „Bei der Einführung einer neuen Lösung veranschlagen wir etwa einen halben Tag Training pro Mitarbeitergruppe von ca. 5 Benutzern.“ In Gruppen gehen die Mitarbeiter dabei mögliche Szenarien durch und eignen sich die Technik spielerisch an.

Die Investitionen von 20.000 bis 100.000 Euro pro Ausbaustufe ohne Hardware haben sich für Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics gelohnt. „Die Umsätze konnten jeweils zwischen zehn und 20 Prozent gesteigert werden. Und dabei sind die Effekte aus Kundenbindung und Fehlervermeidung durch Papierlosigkeit noch nicht eingerechnet“, weiß Stefan Christen. Der swiss1mobile Projektverantwortliche Christen freut sich bereits auf die nächsten Projekte mit Johnson & Johnson Medical Devices & Diagnostics: „Mit der modernen Technologie soll eine einfache und effiziente Arbeit mit den Kunden ermöglicht werden. Für die Zukunft planen wie eine internationale Verankerung im Unternehmen.“

Klicken Sie hier, um den Anwenderbericht in PDF-Format downzuloaden.

 


Back to Top
© Copyright 2010, Sybase Inc.